Finanzierung


Das Ambulant Betreute Wohnen ist eine Eingliederungshilfsmaßnahme für Menschen mit Behinderung gemäß § 53 SGB XII / § 39 BSHG. Bei vorliegen einer wesentlichen Behinderung und bestimmten Einkommensvoraussetzungen wird die Hilfe durch den Landschaftsverband Rheinland finanziert. Eine anteilige Kostenerbringung ist jedoch möglich

 


Berechnung der Einkommensgrenze

 

Zunächst werden vom Einkommen die Kosten für die damit verbundenen Aufwendungen abgezogen. Das können zum Beispiel Fahrtkosten zum Arbeitsplatz oder notwendige Arbeitsmittel sein. Die Kosten für eine angemessene Miete, Betriebs- und Heizkosten werden ebenfalls berücksichtig. Erst dann wird geprüft, ob diese Summe über oder unter der gesetzlichen Einkommensgrenze liegt.

Die monatliche Einkommensgrenze liegt zur Zeit für Alleinstehende bei 818 € (doppelter Sozialhilfesatz).      Der Familienzuschlag für den Ehegatten oder Lebenspartner im Haushalt beträgt 368 €.

Die Vermögensfreigrenze liegt für Empfänger von Arbeitslosengeld II bei 150 € je Lebensjahr und beträgt mindestens 3.100 € pro Person. Im Bereich der Sozialhilfe bzw. Grundsicherung ist der Schonbetrag niedriger und beträgt nur 2600 €.

2017 wurde das Schonvermögen für Berufstätige und Rentner auf 27.600 € erhöht.

Selbst genutztes Wohneigentum wird geschont.

Wir überprüfen gerne in einem kostenfreien Beratungsgespräch Ihre Anspruchsvoraussetzungen und Möglichkeiten.